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Sportveranstaltungen
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Bericht zum 13. TriAs-Duathlon 18. Schleswiger Stadtlauf |
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15.
Adelbyer Frühlingslauf |
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15. Adelbyer Frühlingslauf mit fast 300
Athleten – Nordfriesen räumen ab
Hauke Hinrichs in neuer Rolle: Zweiter Sieg für den „ewigen Zweiten“
Mit dem 15. Adelbyer Frühlingslauf erreichte der läuferische Frühling nun auch den Norden. Am Flensburger Stadtrand eröffnete die lokale Laufszene die Saison der Straßenläufe, die in den nächsten Monaten wieder Tausende auf die Laufpisten zwischen Nord- und Ostsee locken werden. Der Lauf-Boom lässt auch die eher familiären Veranstaltungen nicht links liegen. Mit 290 erfolgreichen Teilnehmern konnten die Organisatoren einmal mehr eine neue Rekordbeteiligung vermelden. Frühlingsgefühle besonderer Art darf derzeit Hauke Hinrichs erleben. Zum privaten Glück des frisch vermählten Lokomotivführers gesellt sich in diesen Wochen auch läuferisches Fortune. In der Laufszene trägt er seit langem den Beinamen „ewiger Zweiter“, doch in den letzten Monaten war ihm selbst diese stets mit Humor ertragene Rolle nicht mehr sicher. Nach einem kleinen Durchhänger ist der Nordfriese jetzt im Frühling wieder „voll im Saft“ und feierte nach dem Sieg beim Niebüller Stadtlauf den zweiten Sieg binnen einer Woche. „In Niebüll wollte die Konkurrenz mir wohl ein Hochzeitsgeschenk machen und ist daheim geblieben“, wollte Hinrichs seiner Form der Vorwoche noch nicht so recht trauen. In Adelby hatte der Mann von der LAV Husum dann zunächst mit echtem Widerstand von Lokalmatador Bodo Reiner (TriAs Flensburg) zu kämpfen. Doch in der zweiten Runde des 10-km-Laufs zeigte sich der 35-jährige von der Westküste frischer und lief den entscheidenden Vorsprung heraus. Nach 33:41 Minuten durfte sich Hinrichs nach dem Erfolg von 2001 zum zweiten Mal über einen Sieg in Adelby freuen. Bodo Reiner lief nach 34:12 Minuten ein. Jan Lietzau vom RSC Oeversee überraschte als Dritter in 34:22 Minuten. Ebenfalls einen nordfriesischen Erfolg gab es bei den Damen. Anita Carstensen von der LG Niebüll-Süderlügum spulte die 10 km auf dem flachen Rundkurs in flotten 37:11 Minuten ab. Ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga gab es ein spannendes Duell so nur um den zweiten Platz. In neuer persönlicher Bestzeit von 40:30 Minuten setzte sich hier Bente Johnsen vom Borener SV gegen die Glücksburgerin Gunda Nielsen (41:21 Minuten) durch. Im neu initiierten „Zippel`s“ Nord-Cup, einer Serienwertung verschiedener Laufveranstaltungen im Flensburger Umland untermauerten die beiden Gesamtsieger ihre Führungen. Den nordfriesischen Hattrick in Adelby machte über 5 km Marco Chlosta perfekt. Der 20-jährige vom Bredstedter TSV ließ in 16:54 Minuten die Geltinger Jugendasse Micha Heidenreich (17:19 Min.) und Lars Levsen (18:19 Min.) hinter sich. Auf der kurzen Strecke kämpften noch jüngere Athletinnen um den Sieg. Am Ende hatte die 12-jährige Martina Johannsen vom Eckernförder MTV nach 20:39 Minuten die Nase vorn. Victoria Brandt (BSC Berlin, W 14, 20:44 Min.) und Katja Sommer (TSV Ladelund, W 11, 21:13 Min.) durften mit ihr aufs Treppchen. Die besondere Note des bunten Sportevents an der Ringstraße ist seit Jahren das Rennen der Rollstuhlfahrer. Unter dem Applaus der Zuschauer begaben sich sechs „Rollies“ auf die Spuren von Rollstuhllegende Heinz Frei. Nach 24:23 Minuten hatte Stefan Lange vom RSC Hamburg die Strecke bereits heruntergespult, bei den Frauen holte Petra Möller (TuS Hasseldieksdamm-Mettenhof) in 34:58 Minuten den Pokal. Zum
15. Geburtstag der Veranstaltung konnten sich die Veranstalter vom SV
Adelby freuen, dass die Veranstaltung in der Szene ihren festen Platz
hat. Mit seiner flachen Strecke steht Adelby bei rollenden und vor allem
bei laufenden Bestzeitenjägern hoch im Kurs. Die Freude über
gute Zeiten zum Saisonauftakt teilten bei optimalen äußeren
Bedingungen zahlreiche Athleten. Trotz steigender Teilnehmerzahlen bewahren
die Organisatoren um Klaus Heinrich aber auch ein familiäres Flair
rund um das Sportheim an der Ringstraße. „Einfach eine nette
Atmosphäre hier“, lobten viele Teilnehmer nach dem Lauf die
gesellige Komponente der Sportveranstaltung. Niels-Peter Binder |
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13.
TriAs-Duathlon |
| Gelungene
Premiere in Oeversee Kieler Asse dominieren das Regenrennen: Fischer und Görke nicht zu schlagen GDer TriAs-Duathlon hat einen neuen Austragungsort und offenbar auch schon ein neue Heimat. Nach zwölf Jahren in Tarp scheint dem Duathlon-Klassiker der Umzug ins benachbarte Oeversee gut bekommen zu sein. Über 200 Ausdauermehrkämpfer waren am Wochenende an die Treene gekommen, um die schleswig-holsteinischen Landesmeister zu ermitteln rund 50 mehr als noch im Vorjahr in Tarp. Die Neugier auf die neue Strecke und das Streben nach den ersten Titeln im Jahr 2002 lockte auch die Créme de la créme der schleswig-holsteinischen Triathlonwelt an die Eekboom-Halle. Der prominenteste Gast jedoch konnte die Laufschuhe nicht schnüren. Erkältungsbedingt musste Ralf Eggert, der deutsche Duathlon-Meister des Jahres 2001, auf einen Start verzichten. Schleswig-Holsteins Vorzeige-Triathlet begnügte sich damit, vom Streckenrand aus seine Freundin Nina Fischer auf ihrem Weg zum Sieg eifrig zu unterstützen. Die Anfeuerung wirkte: Souverän lief und fuhr die 25-jährige Kielerin ihren fünften Sieg an der Treene ein. In 1:45:42 Stunden absolvierte sie den dreifachen Ausdauertest aus 6,6 km Laufen, 37 km Radfahren und nochmals 4,3 km Laufen. Das war ein guter Saisonauftakt, freute sich Nina Fischer über ihren Trainingszustand. Für 2002 hat sich die neue Landesmeisterin hohe Ziele gesteckt: Im August möchte sie beim IronMan Germany in Frankfurt ihren Einstand auf der Ultra-Distanz geben. Hinter Fischer sicherte sich die 20-jährige Lisa Müller-Ott, ebenfalls Vitalia-Team USC Kiel, in 1:48:02 Stunden den zweiten Platz vor Barbara Hoppe (Tri EMTV Elmshorn; 1:48:44). Bente Johnsen (Borener SV) finishte als Gesamt-Fünfte nach 1:52:23 Stunden als beste Athletin aus den Nordkreisen. Das erhoffte Duell bei den Männern entfiel. Eggerts Fehlen machte den Weg frei für den Titelverteidiger. Der Kieler Nils Görke (Deutscher Duathlon-Vizemeister 2001) spulte in Oeversee in locker wirkenden 1:32:21 Stunden seine Kilometer ab. Seinen Sieg konnten weder der Däne Jens Koefoed (Odense Triathlon Klub; 1:33:57) noch Oleg Rantzow (Vitalia Team USC Kiel; 1:35:35) gefährden. Als bestes Nordlicht darf sich der Borener Karsten Wöhlk (18. Platz; 1:47:47 Stunden) fühlen. Viele Dinge haben sich beim TriAs-Duathlon verändert - gleich geblieben ist jedoch das ungemütliche Wetter am Wettkampf-Sonntag. Für das Wetter müssen wir uns wohl entschuldigen, scherzte Bodo Reiner aus dem Organisationsteam der Flensburger TriAs. Der Wettergott ist den Duathleten offenbar nicht hold. Regen vor und zuweilen während des Rennens erschwerten die Bedingungen. Insbesondere auf der nassen Radstrecke war daher höchste Konzentration gefordert. Die heiklen Situationen an den Wendepunkten und bei den häufigen Überholmanövern meisterten die Athleten jedoch ohne ernsthafte Zwischenfälle. Erleichtert wurden die Mühen der Athleten durch die Zuschauer. Auf dem fünf Mal zu durchfahrenden Pendelkurs zwischen Oeversee und Tarpholz passierten die Athleten immer wieder den Tross von Betreuern an der Eekboomhalle. Auf der Jedermann-Distanz (3 15 3) setzten sich Benjamin Winkler (Kriwat Team USC Kiel; 44:35) und Jannike Börner (Möllner SV; 51:44) durch. Einige Quereinsteiger nutzen die kleine Variante, um sich mit dem Ausdauer-Mehrkampf vertraut zu machen. Nach dem Radfahren ist das Laufen ganz schön hart, äußerte der bisher lediglich lauferfahrende Flensburger Hans-Jürgen Dockhorn nach seinem Einstand noch viel Gewöhnungsbedarf hinsichtlich des Wechsels zwischen den Disziplinen. Der
SHTU-Nachwuchs zeigte sein Können in den Jugend- und Schülerwettbewerben.
Alle Kaderathleten waren vorne dabei, freuten sich SHTU-Vizepräsident
Ludwig Kiefer und Gunnar Werther, Mitglied des SHTU-Trainerstabes, über
die Fitness ihrer Schützlinge. Die Dominanz der jungen Asse vom PSV
Eutin konnte von den einheimischen Athleten jedoch nur selten durchbrochen
werden. Micha Heidenreich vom MTV Gelting 08 erkämpfte sich bei der
Jugend B (2 10 1,2) in 29:56 Minuten den zweiten Platz.
Niels-Peter Binder |
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18.
Schleswiger Stadtlauf am Sonntag, 26. Mai 2002 |
18. Schleswiger Stadtlauf mit neuer Rekordbeteiligung - Über 500 Aktive im Ziel Riesige Beteiligung der Schleswiger Schulen Lokale Asse setzten die Glanzlichter: Molero-Eichwein, Johnsen und Heidenreich vorn Der
Schleswiger Stadtlauf ist jetzt volljährig - zum achtzehnten Mal
wurde am Sonntag die traditionsreiche Laufveranstaltung in der Kreisstadt
gestartet. Während der Lauf an Jahren immer reicher wird, werden
seine Teilnehmer immer jünger. Über zwei Hundert Teilnehmer
in den Jugend- und Schülerklassen verwandelten den 18. Stadtlauf
in ein riesengroßes Jugendsportfest. Die Nachwuchsläufer trugen
entscheidend dazu bei, dass sich die Veranstalter von Spiridon Schleswig
erneut über eine neue Rekordbeteiligung freuen konnten. Erstmals
finishten über 500 Aktive im Alleestadion. Im Jahr
des Schulsports hatten Schleswigs Lehrerinnen und Lehrer offenbar
all ihre Motivationskünste ausgepackt und ihren Schülern das
zusätzliche frühe Aufstehen am Sonntag erfolgreich schmackhaft
gemacht. Egal ob über die Schleswiger Meile (1,88 km), im Vier-Meilen-Lauf
(6,8 km) oder auf der Bambini-Runde (0,4 km), überall prägten
junge Gesichter das Bild, als Bürgermeister Thorsten Dahl die Pistole
zum Startschuss erhob. Immer wieder Bruno-Lorenzen-Schule,
Dannewerk-Realschule und ähnliches beim Blick
in die Ergebnislisten verdrängten die Schulnamen häufig die
etablierten Vereinsnamen. Auch der Spiridon-Vorsitzende Claus Reusch staunte:
Unsere optimistischsten Erwartungen wurden übertroffen.
Im Vier-Meilen-Lauf wiederholte Bente Johnsen ihren Vorjahressieg. In 29:01 Minuten gewann die Triathletin vom Borener SV die kurze Variante des Stadtlaufs. Durch die krankheitsbedingte Absage von Pascal Dethlefs hatte Micha Heidenreich leichtes Spiel bei seinem Rennen. In 25:09 Minuten beherrschte der mehrfache Schüler-Landesmeister aus Gelting die Konkurrenz. Mats und Tine Rasmussen (7:13 bzw. 7.59 Minuten beide TSV Kropp) waren die beide schnellsten Nachwuchs-Asse über die Schleswiger Meile. Reichlich Schweiß floss bei bestem Frühlingswetter nicht nur auf der Laufstrecke. Das Auswertungsbüro um Horst Hansen hatte angesichts der Teilnehmerzahlen alle Hände voll zu tun. Für den Auswertungscomputer war offenbar kurzzeitig zu viel los, mitten in der Siegerehrung versagte er den Dienst. Die fehlenden Urkunden werden wir den Teilnehmern schnellstens nachreichen, versicherte Dierk Knauff allen Athleten, die vorerst auf ihre Ehrung verzichten mussten. Der Stimmung tat dieses technische Problem jedoch keinen Abbruch. Das optimale Wetter und die heißen Samba-Rhythmen ließen schlechter Laune bei den Aktiven und den zahlreichen Zuschauern auf der sonnendurchfluteten Tribüne im Alleestadion keine Chance. Mit dem Stadtlauf zeigte sich die Sportstadt Schleswig bestens vorbereitet für das nächste große Ausdauer-Spektakel: Am 29. Juni steht der Wiking-Triathlon ins Haus. Niels-Peter
Binder |