Selbst entdecken ist angesagt!
 
  Eckernförde: „ Lebensfreude wie Sand am Meer.“
Mit diesem Slogan lädt das Ostseebad Eckernförde seine Besucher ein. Wenn am Strand auch ein paar Steine liegen, freut das noch mehr.


Wer kennt sie nicht, die „ nach Beute Ausschau haltenden“ gesenkten Köpfe der Strandläufer und Badegäste, wenn sie am Ufersaum Schmucksteine und Fossilien jagen. Abseits der gepflegten Strände des Urlaubsortes findet sich ein wahres El Dorado für den Mineralienfreund.

Er lädt zur Entdeckungsreise am Ufersaum: Dipl. Geologe Johannes Jannsen und sein Geotainment.
 

 
   
   
   
   
   





Die Ostseestrände haben die größte Vielfalt an Mineralien. Kaum ein anderer Landstrich auf unserer Welt hat diese Dichte unterschiedlichster Gesteinsarten. Und wer auch wissen will, wie der Stein heißt, woher er kommt und wie viele Millionen Jahre Erdgeschichte mit ihm den Weg aus dem Urlaub nach Hause antreten werden, der findet sich bei Johannes Jannsen gut betreut. Er ist der „Stein“Mann Eckernfördes. Als Diplom-Geologe führt er seine Gäste ein bis zweimal die Woche durch versunkene Wälder, Gebirge und Korallenmeere vergangener Zeiten. Alles findet sich am Strand der Ostsee. Und manches nur hier, wie z.B. die Ostsee-Jade oder das älteste Fossil Deutschlands.
Die geführte Strandwanderung ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet. Ziegelstein oder Blutwurststein? „Dümmer kann man vom Fragen nicht werden“, meint Ulrike Eischeid, die nahe Altenhof wohnt und sich fachkundig über ihren Heimatstrand informieren lässt.
Selbst entdecken ist angesagt!
Versteinerte Muscheln, die heute noch im Mittelmeer leben-, fossile Schwämme, schon in Zeiten der Pyramiden von Steinzeit-Schönheiten als Perlen getragen-, Granite und Gneise mit prächtiger Zeichnung und eingebetteten Granaten, echter Chalzedon in schwarz, gelb und blau und als ganz besonderer Fund der grüne Epidot (Unakit). Gerade diesem Stein schreibt das esoterische Wissen ganz besondere Eigenschaften zu, „stärkt er doch die geistige und körperliche Regeneration...*“. Was kann man mehr von einem Fund (und einem Urlaub) am Ostseestrand erwarten?



 

  Epidot: „...stärkt Epidot die geistige, seelische und körperliche Regeneration. Er hilft, die eigenen Bilder von Glück und Erfüllung zu beleben und gibt die Geduld, die Verwirklichung dieser Wünsche Schritt für Schritt zu betreiben. Epidot fördert die Leistungsfähigkeit und beschleunigt die Erholung nach schweren Krankheiten....Epidot wirkt stets aufbauend und stärkend.“

(* „Lexikon der Heilsteine“, Michael Gienger, Im Osterholz Verlag GmbH)

Renate Utermann ist Dauergast auf dem Campingplatz Hemmelmark:
"Strand, Steine, Pflanzen, Spazierengehen - alles, was ich liebe, finde ich hier."
 

  Wer es mehr mit den harten Fakten hält, der fragt sich nach 2 Stunden Strandwanderung, wie er sich das alles bloß merken soll, was ihm da unter die Füße gekommen ist. Kein Problem! Johannes Jannsen schafft mit seinem grafisch propper gemachten Infokarten Klarheit über „Ufersaum und Strandsteine“. Gut eingeschweißt werden die Karten manchen Spaziergang bei Wind und Wetter überstehen.

Fotos/Text: Bernd Steinke
 

 
 
 

  Die Touristinformation Eckernfördes bezeichnet den Treffpunkt zur Strandwanderung für Gäste leider nicht eindeutig.
Mit Südstrand ist der Strand am Ortsausgang Eckerfördes nach Süden gemeint und nicht die Bezeichnung „Am Südstrand“ am Kurpark.


Weitere Termine für die Geologische Strandwanderung - Erdgeschichte zum Anfassen:
18. und 25. Juli
1., 8., 15., 22. und 29. August
5., 12., 19. und 26. September jeweils Freitag 10 bis 12 Uhr, Treffpunkt ist der Pavillon am Südstrand
Anmeldungen bei der Tourist-Info Eckernförde, am Exer 1, Stadthalle, Tel. 04351 - 71790


Zusätzlich im Angebot ist eine Fossilienwerkstatt und das Schleifen eigener Schmuckstücke im Ostsee Info Zentrum, die Kinderbetreuung kommt dabei nicht zu kurz.
OstseeInfoZentrum Eckernförde , Schiffbrücke 20 in 24340 Eckernförde - Tel. 04351/ 726266 oder EMail
 

  Bei wem das Interesse für Mineralien am Ostseestrand durch Jannsens Führung erst geweckt worden ist, der wird bei unserer Buchempfehlung fündig.
„Steine am Strand“ führt systematisch in die Mineralienkunde zum Fundort „Strand“ ein und passt gut und unbeschwert in die Tasche.






„Steine am Strand“, ein kleines Gesteinsbestimmungsbuch für den Ostseestrand
von Björn Petersen und Gerhard Dehning (Geo step by step; 3. Auflage; zu beziehen über www.geostepbystep.de oder Tel. 0431- 36 31 18 )
 

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